„Wandern ist eine Tätigkeit der Beine und ein Zustand der Seele.“
Unter diesem Motto führte uns eine anspruchsvolle, aber äußerst abwechslungsreiche Tour über den Felsenweg rund um Silz. Startpunkt unserer rund 22 Kilometer langen Rundwanderung war die Ortsmitte von Silz. Nach einem gemütlichen Einstieg am Silzer See vorbei erreichten wir bereits nach etwa zwei Kilometern den ersten steilen Anstieg, der uns ordentlich ins Schwitzen brachte und Herz und Kreislauf auf die kommenden Kilometer vorbereitete.
Danach ging es auf dem Felsenweg immer wieder fröhlich auf und ab. Mal führte der Weg über gut ausgebaute Forstwege, meist jedoch über schmale, naturnahe Pfade durch die beeindruckende Felsenlandschaft des Pfälzerwaldes. Insgesamt waren rund 890 Höhenmeter zu bewältigen – mit teils steilen Auf- und Abstiegen, die Kondition und Trittsicherheit verlangten.
Bereits nach etwa acht Kilometern wurden wir mit einem ersten großen Highlight belohnt: Vom Rötzenfels bot sich ein beeindruckender Ausblick über die umliegende Landschaft. Der Weg führte weiter über den Dimberg, vorbei an den markanten Isselmannsteinen und dem Kieungerfels. Bevor wir unsere wohlverdiente Einkehr im Cramerhaus einlegten, stand noch ein weiterer Anstieg zur Burgruine Lindelbrunn an, die hoch über dem Wald thront.
Nach der Pause setzten wir unsere Wanderung frisch gestärkt fort. Über das Felsentor am Kellerfels ging es weiter zum Schweinsfelsen, der mit einem nahezu perfekten Rundumblick ein weiteres Highlight der Tour bot. Von dort aus machten wir uns schließlich auf den Rückweg nach Silz.
Mit einer reinen Gehzeit von etwa vier bis fünf Stunden und vielen Höhenmetern gehört diese Runde definitiv zu den sportlicheren Touren. Die abwechslungsreiche Strecke mit Felsen, Leitern und beeindruckenden Ausblicken machte sie jedoch zu einem echten Geheimtipp für geübte Wanderer mit guter Kondition und sicherem Tritt.